Inklusion

Inklusion ist kein zu erreichendes Ziel, sondern ein fortwährender Prozess.

Wir haben im Kinderhaus keine festen Integrationsgruppen und feste Integrationsplätze, sondern inkludieren Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsschwierigkeiten jeweils dort, wo sie sich befinden. D.h., wenn ein Kind einen sonderpädagogischen Status erhält, muss es nicht auf einen festgelegten Platz in eine andere Gruppe wechseln, sondern die Mitarbeiter wechseln dorthin, wo sie von den jeweiligen Kindern gebraucht werden.

Die Erfahrung zeigt, dass kleine Kinder noch unbefangen und vorurteilsfrei miteinander umgehen. Sie fragen einander direkt nach einer eventuellen Beeinträchtigung und nach Unterschieden. So ist die Möglichkeit zur Entstehung einer Beziehung gegeben, die später ggf. durch Verunsicherung und Scheu verhindert würde. Es entwickelt sich eine Atmosphäre sozialer Toleranz, die jedem Kind, gleich welche Fähigkeiten und Vorgeschichten es mitbringt, ein positives Selbstwertgefühl vermittelt.